Ulcinj liegt am äußersten Süden der Küste Montenegros, und die Straßen unterscheiden sich spürbar vom Rest des Landes. Morgens enge Gassen unter den osmanischen Mauern von Kalaja; nachmittags dreizehn Kilometer Sandstrand auf Velika Plaža mit den albanischen Bergen am Horizont; abends die Brücke über die Bojana zum Grillfisch-Stelzenrestaurant auf Ada Bojana. Unsere Autos sind genau dafür ausgesucht.
Zwei Dinge zählen mehr als der Preis. Erstens die Sommerhitze — Ulcinj hält Montenegros Temperaturrekord, im Juli und August regelmäßig über 35 °C, sodass die Klimaanlage wichtiger ist als die Prospektzahlen suggerieren. Zweitens die Straßenqualität: die Hauptstraße ist glatt, aber die Zufahrten zur Velika Plaža, der Weg nach Valdanos und die letzten zwei Kilometer zu den Kite-Schulen von Ada Bojana sind geflickt oder unbefestigt. Ein erhöhter Crossover oder ein weich gefedertes Auto zahlt sich hier aus.
Wenn die Woche Strände mit einem Tagesausflug nach Shkodra kombiniert, liegt der Grenzübergang Sukobin zwanzig Minuten südlich und wird meist schnell abgewickelt — achten Sie auf die albanische Grüne Karte. Für die lange Schleife über Šasko-See nach Podgorica oder den Küstenweg zum Flughafen Tivat ist ein mittelgroßer Diesel die bequemste Wahl. Wer in einer Wohnung über Mala Plaža wohnt, findet mit den kleinsten Hatchbacks Parkplätze, an denen größere Autos scheitern.
VW Polo
Simple hatch that parks anywhere outside Kalaja and sips petrol all the way to Ada Bojana
Fiat 500
Tiny city car that fits between the lemon trees on the approach to Mala Plaža
Renault Clio
Soft-riding French hatch that eats the coastal road from Ulcinj to Bar
Renault Megane
Family-size diesel hatch with the quietest cabin on the Ulcinj–Tivat haul
Toyota Yaris
Hybrid that sips petrol through Ulcinj's 35°C summer traffic
Kia Stonic
Raised ride height for the bumpy track down to Ada Bojana's stilt restaurants
Peugeot 308
Taut French mid-size diesel for the airport-run-plus-beach-week double duty